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Mutmaßliche islamische Anlagebetrüger ließen Milliarden verschwinden
Mehr als 200000 in Deutschland lebende Türken und ihre Familien sind möglicherweise Opfer islamischer Anlagebetrüger geworden. Sie investierten ihre Ersparnisse in türkische Holdings und bekommen nun ihr Geld nicht zurück. Mindestens fünf Milliarden Euro, glauben Ermittler, sind in einem internationalen Finanzgeflecht versickert. Die Unternehmen, die sich vor allem an konservative, finanzkräftige Muslime wandten, behaupten allerdings, die Gelder investiert zu haben. Inzwischen ermitteln die Staatsanwaltschaften in Darmstadt, Köln und Frankfurt gegen die Unternehmen Yimpas, Kombassan Demirkaya und Jetpa. Alleine bei der Staatsanwaltschaft Darmstadt liegen rund 50 Strafanzeigen vor. Doch Untersuchungen kommen oft nicht voran, weil sich Ermittler nicht zuständig fühlen. So prüft die Staatsanwaltschaft Köln, ob sie das Verfahren in die Türkei abgeben kann.